StayHomeAndSew – die Crowd-Helping-Aktion in Zeiten von Corona

Hallo Lena, vielen Dank, dass Du Dir die Zeit für ein Interview mit uns nimmst! Bitte stelle uns zu Beginn Dich und Dein Team bei StayHomeAndSew kurz vor:

Unser Team besteht aus 4 Freunden, die gemeinsam an der Hochschule der Medien studiert haben und ihre Medien-Kompetenzen einsetzen möchten, um in der Corona Krise zu helfen. Sarah, Kim, Sebastian und Lena versuchen mit der Aktion auf die Problematik der fehlenden Schutzmasken aufmerksam zu machen und Menschen zu ermutigen mit anzupacken. Gemeinsam wollen wir die Alltagshelden, die gerade alles für uns geben, unterstützen.

Vielleicht möchtest Du uns ganz zu Beginn Euer Projekt StayHomeAndSew kurz vorstellen ?

Mit der Initiative #StayHomeAndSew möchten wir in Zeiten von Corona selbstgenähte Gesichtsmasken an soziale Einrichtungen in ganz Deutschland vermitteln. Denn derzeit ist es schwer an zertifizierte Schutzmasken zu kommen, die für unsere Alltagshelden in den Einrichtungen so wichtig wären, um Angestellte und Risikopersonen vor dem Corona-Virus zu schützen. Selbstgenähte Masken bieten hier eine Alternative, solange diese Lieferengpässe bestehen. Auf unserer Webseite www.stayhomeandsew.de stellen wir freiwilligen HelferInnen eine Anleitung zum Nähen von Gesichtsmasken zur Verfügung. Wichtiger aber ist eine Datenbank, in die sich Einrichtungen aus ganz Deutschland eintragen können, die dringend Masken benötigen. Somit ist der Bedarf transparenter und die Vermittlung schneller. Unser Ziel: 100.000 Masken für Deutschland

Welches Problem wollt Ihr mit StayHomeAndSew lösen ?

Auslöser für unsere Aktion war, dass in vielen sozialen/medizinischen Einrichtungen der Bedarf an Atemschutzmasken aktuell nicht gedeckt werden kann. Ersten Einrichtungen starteten daher Hilferaufrufe und baten die Bevölkerung Masken zu nähen und ihnen diese zur Verfügung zu stellen. Wir möchten die Einrichtungen hierbei unterstützen und die Vermittlung vereinfachen. Somit kommen die Masken schneller dort an, wo sie auch wirklich gebraucht werden.

Wie würdest Du Deiner Großmutter StayHomeAndSew erklären ?

Das hat etwas mit dem Internet zu tun. Auf der Seite im Internet kannst du sehen, wo du deine selbstgenähte Gesichtsmaske hinschicken und so etwas Gutes tun kannst. Keine Angst, du kannst da nichts falsch machen oder das Internet löschen! 😉

Hat sich Euer Konzept seit dem Start irgendwie verändert ?

Wir sind nicht mehr alleine. Lokale Gruppen können sich uns anschließen und erhalten eine Unterseite bei uns, um die Community vor Ort besser zu betreuen. Gemeinsam erreichen wir einfach mehr!

Wie funktioniert Euer Geschäftsmodel ?

  • Wir machen das alles zurzeit ehrenamtlich.

Was sind Eure Pläne und Ziele für die nächsten 12 Monate ?

  • 100.000 Masken an soziale Einrichtungen in ganz Deutschland vermitteln.

Vielen Dank für das Interview.

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