Essener Start-up Staige geht an die Börse

Pressemitteilung:

Um die internationale Expansion voranzutreiben, geht das Start-up Staige an die Börse. Das junge Essener Unternehmen, hinter dem namhafte Investoren wie Borussia Dortmund und adesso SE stehen, digitalisiert den Amateursport mittels Künstlicher Intelligenz (KI) und macht ihn damit sichtbar und zukunftsfähig.


Was einst als Garagen-Tüftelei begann, ist längst eine Erfolgsgeschichte auf dem Markt der digitalen Sportanbieter. Die Wurzeln von Staige liegen in der Idee eines Vaters, der das wichtige Fußballspiel seines Sohnes zu verpassen drohte. Aus dem selbstgebastelten Karton am Flutlichtmast mit integrierter Kamera, die ihm das Spiel live übertrug, ist ein selbstentwickeltes, vollautomatisches Kamerasystem geworden, das die Spiele und Wettkämpfe mittels Künstlicher Intelligenz selbständig aufnimmt und ins Internet streamt.


Auf der Plattform Staige.tv werden jedes Wochenende mittels Künstlicher Intelligenz bis zu 1200 Spiele in acht verschiedenen Sportarten übertragen – live, zum späteren Anschauen in der Mediathek oder als Highlight Zusammenschnitt.
Das Essener Start-up macht all die großen Emotionen und kleinen Dramen sichtbar, die sich Woche für Woche an den Sportschauplätzen abspielen – in bester Bildqualität. An mittlerweile über 1000 Standorten in Europa. Da fühlt sich Amateursport wie Champions League an.
Jan Taube, Mitgründer,CEO und ehemaliger Eishockey-Profi : “Dass eine spontane Tüftelei sechs Jahre später an die Börse führt, ist ein Traum, der in Erfüllung geht. Allein vergangenes Jahr haben wir 47.000 Spiele übertragen und 4.500.000 Zuschauer erreicht.” Im September plant Staige, Wachstumskapital über eine Kapitalerhöhung an der Börse aufzunehmen.
Die Aktie (WKN A3CQ5L) ist von nun an handelbar. Marvin Baudewig, Mitgründer und CTO: “Die Nachfrage nach unserem System ist groß. Wir sind in den deutschsprachigen Ländern mit der Anzahl an übertragenen Spielen bereits führend. Der Börsengang dient dem Ziel, in weiteren europäischen Ländern Marktführer zu werden.”
Ein weiterer Pfeiler der Wachstumsstrategie des Start-ups ist das neue “Staige Coach”, das gemeinsam mit adesso und Borussia Dortmund entwickelt worden ist. Das Tool lässt auch Amateurtrainer in Sachen Trainingsgestaltung und Spielanalyse agieren wie Profis. Champions-League-Expertise für den Amateurfußball greifbar gemacht!
Carsten Cramer (Geschäftsführer von Borussia Dortmund): “Wir gratulieren Staige zum Börsengang. Es ist ein Meilenstein in der noch jungen und steilen Entwicklung dieses Unternehmens, bei dem wir uns gerne und mit Leidenschaft engagieren. Wir als Profiklub können so direkt etwas für den Amateurfußball tun und begeisterte Fußballerinnen und Fußballer an unserem Wissen und Netzwerk teilhaben lassen.“


Begonnen hat Staige 2017 mit Amateurfußball. Doch nach und nach ist die Technik mit der Unterstützung von Experten der jeweiligen Sportarten Handball, Basketball, Volleyball, Eishockey, Feldhockey, Wasserball, Football und Reiten ausgeweitet und weiterentwickelt worden. International überträgt Staige in Kooperation mit der Kronen Zeitung die erste HandballLiga in Österreich und in Zusammenarbeit mit RTL die ersten luxemburgischen Ligen im Fußball, Handball, Basketball und Volleyball.


Über Staige
Die Staige GmbH wurde im Jahr 2017 unter dem Namen Soccerwatch in Essen gegründet. Am Standort Essen arbeiten über 60 MitarbeiterInnen an der Zukunftsfähigkeit und der Digitalisierung des Breitensports. Staige stellt Kameras her, die mittels Künstlicher Intelligenz Spiele selbstständig aufnehmen und die Bilder live ins Internet streamen. Die Kameras werden überwiegend im Amateursport eingesetzt. Das integrierte Coaching-Tool ermöglicht Vereinen eine leistungsorientierte Spiel- und Trainingsanalyse in Echtzeit. Mit staige.tv wird ein eigenes Streaming-Portal betrieben, auf dem über 100.000 Sportevents und andere Ereignisse live, als Highlights und on-demand verfügbar sind. Jedes Wochenende kommen hunderte Sportveranstaltungen und andere Events dazu. Bis heute ist Staige europaweit an über 1.300 Standorten zu Hause.

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