DATATRUSTEE – sorgt für die manipuliersichere Digitalisierung

Hallo Martin, vielen Dank, dass Du Dir die Zeit für ein Interview mit uns nimmst! Bitte stelle uns zu Beginn Dich und Dein Team bei DATATRUSTEE kurz vor:

Wir sind insgesamt 4 Gründer, Daniel Simon, Alex Cernov, Oliver Straubel und ich. Wir sind alle nicht die klassischen 20-jährigen Gründer, sondern wir sind alle über 30 und haben bereits langjährige Erfahrung als Unternehmer.

Welches Problem wollt Ihr mit DATATRUSTEE lösen ?

Wir wollen mehr Vertrauen und Sicherheit in digitalen Prozessen schaffen! Die „einfache Sicherheit“ des Internets reicht oftmals nicht aus, wenn es um Vertragsabschlüsse, sichere Datenübertragungen etc. geht. Wir stellen eine Plattform bereit, die zwischen ein bis x Teilnehmern manipuliersichere Datenflüsse ermöglicht.

Wie ist die Idee zu DATATRUSTEE entstanden ?

Wir sind mit unseren anderen Unternehmen vor allem im Onlinemarketing unterwegs und haben hier gesehen, dass im Bereich der Werbeeinwilligungen ein riesen Manko besteht, wenn es um die sichere Nachweisbarkeit von Opt-ins geht. Durch die DS-GVO sind Bußgelder in dem Bereich dazu noch in den letzten Jahren extrem nach oben gegangen. Wir haben deswegen ein System gebaut, was für alle Seiten bei der Erhebung von Werbeeinwilligungen Transparenz und (Rechts)-Sicherheit schafft.

Wie würdest Du Deiner Großmutter DATATRUSTEE erklären ?

DATATRUSTEE ist wie ein „digitaler Notar“. Wenn zwei Menschen oder Unternehmen etwas vereinbaren wollen, was ein Dritter bestätigt und diese Bestätigung immer sicher aufbewahrt, dann können Sie das bei uns machen – nur halt nicht in der analogen Welt, sondern in der Online-Welt.

Hat sich Euer Konzept seit dem Start irgendwie verändert ?

Unser Konzept, ein sicherer Intermediär bzw. Datentreuhänder zu sein, hat sich nicht geändert. Wir haben nur sukzessive unsere Anwendungsbereiche ausgebaut. Gestartet sind wir mit der Dokumentation von Werbeeinwilligungen. Dann haben wir einen sicheren Prozess für digitale Gehaltsabrechnungen entwickelt. Aktuell bauen wir eine Lösung für die Zeiterfassung von Mitarbeitern. Basis für alle Anwendungen ist aber immer unsere hochsichere Cloud mit manipuliersicherer Dokumentation aller Prozessschritte.

Wie funktioniert Euer Geschäftsmodell ?

Jeder Kunde, der unser System nutzt, zahlt eine kleine Monatspauschale. Im Kern verdienen wir unser Geld dann aber mit den Dokumentationen von Prozessen und der sicheren Übermittlung von Dateien. Bei unserem Portal für digitale Gehaltsabrechnungen als Beispiel verdienen wir an jeder Gehaltsabrechnung, die über unser System von einem Unternehmen an seine Mitarbeiter bereitgestellt wird.

Wie genau hat sich DATATRUSTEE seit der Gründung entwickelt ?

Wir sind von einem „Startup-Büro“ in ein größeres Büro gezogen. Wir haben fürs Sekretariat und die Buchhaltung Mitarbeiter eingestellt. Um Entwicklung und Vertrieb kümmern wir uns aktuell noch selbst. Wir suchen aktuell neue Programmierer, die wir einstellen können. Wir haben jetzt einige Kunden, die unser System bereits längere Zeit nutzen und die Nutzung noch ausweiten und Erweiterungen möchten. Durch eine große Kooperation mit einem Konzern, können wir im Bereich der digitalen Gehaltsabrechnung eine gemeinsame tolle Lösung anbieten. Ebenso integrieren wir gerade viele technische Schnittstellen wie die digitale Signatur oder die Personen-Identifizierung per VideoIdent. Am Anfang der Gründung stand wirklich nur der eine Anwendungsfall im Fokus – jetzt sind es aber viele mehr geworden.

Nun aber einmal Butter bei die Fische: Wie groß ist Euer Startup inzwischen ?

Neben den 4 Gründern haben wir noch zwei Kollegen im Backoffice und zwei Programmierer. Hier suchen wir aktuell noch weitere neue Kollegen. Durch die Integration unseres Dienstes bei zahlreichen Kunden steigen unsere Umsatzzahlen zwar noch langsam, aber dafür stetig. Unsere Kunden erhöhen von Monat zu Monate Ihre Dokumentationszahlen, deswegen wachsen wir halt immer mehr. Im August startet eine große Kooperation mit einem Vertriebspartner, dann werden wir sicherlich einen weiteren Schub bekommen beim Umsatz.

Blicke bitte einmal zurück: Was ist in den vergangenen Jahren so richtig schief gegangen ?

Uns gibt es ja erst seit 2019, daher können wir noch nicht auf mehrere Jahre zurückblicken bei DATATRUSTEE. Dadurch, dass wir aller erfahrene Unternehmer und Gründer sind, muss ich wirklich sagen, dass bisher nicht wirklich etwas „so richtig“ schief gegangen ist. Das ist wohl der große Vorteil eines „erfahrenen“ Gründers (auch wenn wir dennoch jeden Tag neue Dinge dazu lernen und sicherlich auch Fehler machen).

Was habt Ihr daraus gelernt ?

Fehler sind teilweise wichtiger als Erfolge, man sollte nur aus Ihnen lernen, sonst bringen sie nämlich nicht so viel. Derjenige, der mehr richtig als falsch macht, ist am Ende der Gewinner! Ohne Fehler geht es aber nicht.

Und wo habt Ihr bisher alles richtig gemacht ?

Wir sehen, dass „Datentreuhänderschaft“ und „vertrauenswürdige Intermediäre“ in den kommenden Jahre eine zunehmend wichtige Rolle bei vielen Prozessen in der digitalen Welt spielen werden. Transparenz und manipuliersichere Prozesse sind hier der Weg zum Erfolg. Da haben wir wohl schon auf das richtige Pferd gesetzt.

Wie ist Euer Startup finanziert ?

Unser Startup ist aktuell komplett durch die Gründer und die Einnahmen von angebundenen Kunden finanziert. Wir halten auch 100% der Geschäftsanteile selbst.

Was sind Eure Pläne und Ziele für die nächsten 12 Monate ?

Wir wollen verstärkt weitere Anwendungsfälle des DATATRUSTEE ausbauen. Vor allem die Corona-Virus-Pandemie hat in vielen Bereichen dazu geführt, dass Unternehmen mehr digitalisieren mussten, als sie eigentlich geplant hatten. Hier besteht ihn vielen Bereichen ein riesen Bedarf und den wollen wir mit unseren Services decken.

Vielen Dank für das Interview.

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