Zweiter StartUp Day der Impact Factory in Duisburg: Impact Start-ups setzen Zeichen für gesellschaftlichen Fortschritt

Pressemitteilung:

Duisburg, 23. Januar 2020. Nach erfolgreichem Programmstart im Juli 2019 ging das Qualifizierungsprogramm der Impact Factory am 22. Januar 2020 in die zweite Runde. Das maßgeschneiderte Programm richtet sich an Start-ups, die mit ihren Geschäftsmodellen eine zukunftsfähige Wirtschaft und Gesellschaft fördern. Von nahezu 60 Bewerbungen aus ganz Deutschland hatten sich 25 Teams durchgesetzt, die gestern offiziell in die Impact Factory aufgenommen wurden.

Nachhaltigkeit und Impact werden gesellschaftlich immer stärker diskutiert. Beim StartUp Day wurden diese Themen aus der Theorie in die Praxis übersetzt. Das Event diente als Plattform für 25 ausgewählte Impact Gründer*innen, die vor rund 160 Gästen demonstrierten, wie durch Innovation und Entrepreneurship gesellschaftliche Herausforderungen konkret angegangen werden können. Die vorgestellten Teams decken vielfältige Bereiche wie Gesundheits- und Sozialwesen, verarbeitendes Gewerbe, Information und Kommunikation, Energieversorgung und Handel ab. Abgerundet wurde der Tag durch die Keynote von Stephan Grabmeier zum Thema „Purpose-driven business“.

Oliver Kuschel, Mitgründer der Anthropia gGmbH und Portfolio Manager der Impact Factory fasst zusammen: „Wir sind begeistert von der Vielzahl und Qualität der eingegangenen Start-up-Bewerbungen aus ganz Deutschland für die zweite Kohorte der Impact Factory. Thematisch decken sie die ganze Bandbreite wirkungsorientierter Geschäftsmodelle ab. Impact Start-ups sind mittlerweile aus der deutschen Start-up-Szene nicht mehr wegzudenken.“

Bei der Auswahl der Teilnehmergruppen waren die Kriterien Problemrelevanz, Innovationsgrad, Gründerpersönlichkeit und Teamqualität, Markchancen und Timing, Skalierbarkeit sowie die zu erwartende gesellschaftliche Wirkung relevant. Schließlich hat die Anthropia gGmbH, der Träger der Impact Factory, gemeinsam mit Experten*innen der Gründungspartner Franz-Haniel & Cie GmbH, Beisheim Stiftung und KfW Stiftung und den Programmförderern Der Paritätische NRW und Wilo-Foundation vier Start-ups für das Ausbildungsprogramm „Create-up“ und sieben für den Bereich „Scale-up“ der Impact Factory ausgewählt. Hinzu kommen 14 Teams für das „FellowProgramm“.

Dirk Sander, Mitgründer der Anthropia gGmbH und Program Manager der Impact Factory, bemerkt beim Blick auf die neuen Teams der Impact Factory ein Umdenken in der Start-up-Szene: „Wir befinden uns mitten in einer Zeitenwende. Immer mehr Start-ups suchen für die aktuellen gesellschaftlichen und ökologischen Herausforderungen enkeltaugliche Lösungen. So fand Gründerszene[1] in einer repräsentativen Umfrage heraus, dass sich fast jedes zweite Start-up mehr mit dem Klimawandel beschäftigt als mit Kapitalsuche und Steuern.“

Der große Zulauf im Rahmen der Bewerberphase der Impact Factory bestätigt die oben genannte Umfrage der Gründerszene. So bietet die Impact Factory eben solchen Gründer*innen ein Zuhause, für die gesellschaftlicher Nutzen und wirtschaftliche Tragfähigkeit und Profitabilität von Unternehmen Hand in Hand gehen. Und der Erfolg gibt ihnen Recht: So hat beispielsweise Socialbnb die „Changemaker Challenge“ von Lufthansa Innovation Hub, Lufthansa Group, Expedia Group, Google und Uber gewonnen, die digitale Lösungen für mehr Nachhaltigkeit von Reise und Mobilität prämiert[2]. Als ein weiteres Team wurde Tausche Bildung für Wohnen e.V. in Berlin in der Kategorie „Generationen verbinden“ mit dem Deutschen Engagementpreis 2019 ausgezeichnet [3]. Das Start-up-Unternehmen Perú Puro feierte gleich mehrere Erfolge: Zum einen räumten sie mit ihren Chuncho-Gold-Schokoladen im Finale der International Chocolate Awards gleich drei Medaillen ab, zum anderen sind sie in diesem Jahr für den Nachhaltigkeitspreis nominiert [4]. Erfolge, die anspornen und motivieren: Jetzt stehen die neuen Teams der Impact Factory in den Startlöchern, um mit ihren Ideen nachhaltig zu beeindrucken und die Gesellschaft zu wandeln.

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